Die Wilhelmsburger Kinos

1. 1956
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Plätze |
490 |
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Einteilung |
Parkett |
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Allgemeines |
Wenn Fährstrasse und Neue Strasse dieselbe ist, stand hier vorm Krieg die Schauburg von Hans Overweg. Astoria Filmtheater - Name richtig? - 1962 als Astoria-Lichtspiele genannt. |
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Zur Architektur |
Die Fassade zeigt über dem Kinoeingang im EG nur schlichte Wohn- oder Bürogeschosse. Der Saalbaukörper ist von der Straße aus nicht sichtbar. Ein Vordach, das halbrund über dem weit zurückliegenden Eingang ausschwingt und zwei Schaukästen weisen auf die Kinonutzung hin. Die Fassade des an sich schlichten Wohngebäudes wird nach oben hin schmaler, scheint aus dem Boden zu wachsen wie ein Baumstamm. |
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Zustand |
Als Kino erkennbar / Eingang, geschwungenes Vordach, Schaukästen erhalten. |
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Nutzung |
Markt |
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Straße |
Fährstraße 41 |
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Bezirk |
4: Harburg |
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Stadtteil |
80: Wilhelmsburg |
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Inhaber |
Overweg, Hans / Astoria-Filmtheaterbetriebe H. Overweg (1957) |
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Architekt |
Ophoff |
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Baujahr |
1956 |
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In Betrieb |
1956-1966 |

2.
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Plätze |
375 |
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Straße |
Thielenstraße 3 |
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Bezirk |
4: Harburg |
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Stadtteil |
80: Wilhelmsburg |
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Inhaber |
Holthusen, W. |
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Baujahr |
1931 |
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In Betrieb |
1937-1941 |

3. Ouelle: Verein Film- und Fernsehmuseum Hamburg e. V.

4.
Allgemeines
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Plätze |
700 |
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Allgemeines |
Eines der 10 Hamburger Lichtspieltheater, die am 27.07.1945 für die deutsche Zivilbevölkerung wieder eröffnen konnten und durften. |
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Zur Architektur |
Einfacher dreigeschossiger Baukörper mit Flachdach. Mit einfachen Mitteln - Hervorhebung der Treppenhäuser, außenliegende Wandpfeiler, großflächiges Vordach - ist auch ohne erhaltene Details als ein besonders signifikanter Kinobau der 1920er Jahre zu erkennen. Signifikante Kinofassade über mehrere Geschosse. Die Fassade zeigt über dem Kinoeingang im EG nur schlichte Wohn- oder Bürogeschosse. Die Trennung von Foyer und Saal ist außen ablesbar. Der Saalbaukörper ist von der Straße aus sichtbar. |
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Zustand |
Gut erhalten |
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Nutzung |
Laden |
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Straße |
Veringstraße 60 |
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Bezirk |
4: Harburg |
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Stadtteil |
80: Wilhelmsburg |
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Inhaber |
Renziehausen, F. / Kluck, I. und H. Arnecke (1949) / Arnecke, H. & Wille, I (1950) / Renziehausen & Co |
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Baujahr |
1929 |
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In Betrieb |
1940-1961 |
„FILMBURG"
Wilhelmsburg
A.
Renziehausen & Co.-Größtes Filmtheater der Elbinsel. 720 Plätze
Die
„Filmburg" wurde im Jahre 1929 als Filmtheater-Zweckbau von
Friedrich Renziehauscn und
seiner Ehefrau erbaut.
Friedrich
Renziehausen siedelte bereits 1920 von Hannover nach
Wilhelmsburg über, um hier das
Monopoltheater mit 4o0
Plätzen
pachtweise zu übernehmen.
Gestützt auf die gesammelten Erfahrungen und
in Erkenntnis einer kommenden großen Entwicklung der Filmtechnik,
baute er
ein Filmtheater welches,
auf Jahrzehnte
diese Entwicklung aufnehmen
konnte.
Da
ein entsprechend
großes
Grundstück im Raum Fährstraße - Vogelhüttendeich
nicht zur Verfügung
stand, wählte
er auf dem damals gerade aufgespülten Gelände
im mittleren Teil der Veringstraße seinen Bauplatz, Jahrelang
stand die Filmburg allein auf weiter
Flur, bis in späteren Jahren endlich die Veringstraße und
die Weimarerstraße bebaut wurden.
Die
Erschütterungen des 2.
Weltkrieges
blieben auch der Filmburg nicht erspart.
Mehrfach wurde sie durch Bomben
schwer beschädigt, bis sie dann
nach dem Zusammenbruch
als eines der ersten Theater in Hamburg im Juli 1945 ihre
Pforten
wieder offnen konnte.
Nach
ihrer Erbauung im Jahre 1929 zeigte sie noch den stummen Film, 1931
ab arbeitete sie mit Schallplattenton
und von 1932 ab mit Lichtton.
Zur
Feier seines 2~-jährigen Bestehens im Jahre 1954 wurde das Theater
in 3-wöchiger
Bauzeit neu hergerichtet und auf den neuesten Stand
der Filmtechnik gebracht. Es ist jetzt in der Lage, mit Lichtton und Magnetton
Filme aller Formate
bis 4,3 m
Bildhöhe
und 12,50
m Bildbreite (Breitwand) zu zeigen. Dazu besitzt es eine
Schwerhörigenanlage.
Durch
die stufenförmige Unterteilung der Wände und Decken und durch
den Umbau der Bühne hat das
Theater an Behaglichkeit und Wärme sehr gewonnen.
Es befindet sich seit dem Tode der beiden Gründer 1942 und 1944 im Familienbesitz der Töchter Hertha Arnecke und Irmgard Wille.
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Plätze |
300 |
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Straße |
Georg-Wilhelm-Straße 164 |
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Bezirk |
4: Harburg |
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Stadtteil |
80: Wilhelmsburg |
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Inhaber |
Lohmann & Stock / Stock & Lohmann / Schaltenmüller, W. (1953) |
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Baujahr |
1948 |
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Schließdatum |
1962 |
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In Betrieb |
1949-1960 |
Monopol

5.
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Plätze |
430 |
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Allgemeines |
Anzeigen schon 1931 |
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Ausstattung |
Cinemascope (1958) |
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Zur Architektur |
Das Foyer wurde in das EG eines gründerzeitlichen Wohnhauses eingebaut. Lediglich das Vordach mit seinen plastischen Konsolen weist auf die Nutzung als Kino hin. Der schmucklose Saalbaukörper liegt im Hinterhof. Die Fassade zeigt über dem Kinoeingang im EG nur schlichte Wohn- oder Bürogeschosse. Der Saalbaukörper ist von der Straße aus nicht sichtbar. |
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Zustand |
Schlecht erhalten |
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Nutzung |
Markt |
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Straße |
Veringstraße 18 |
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Bezirk |
4: Harburg |
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Stadtteil |
80: Wilhelmsburg |
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Inhaber |
Schallenmüller, Gottlob und Walter ; 1952: W. S. allein |
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Baujahr |
1912 |
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In Betrieb |
1937-1966 |
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Plätze |
100 |
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Straße |
Vulcanstraße 3 |
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Bezirk |
4: Harburg |
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Stadtteil |
80: Wilhelmsburg |
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Inhaber |
Paulig, K. / Bahn, H. (1960) |
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Baujahr |
1957 |
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In Betrieb |
1958-1961 |
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Plätze |
300 |
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Straße |
Köhlbranddeich 18 |
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Bezirk |
4: Harburg |
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Stadtteil |
80: Wilhelmsburg |
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Inhaber |
Scheel, K. ( Gebrüder) |
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Baujahr |
1913 |
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In Betrieb |
1937-1941 |

6.

7.
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Plätze |
335 |
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Allgemeines |
Hier stand 1913 auch das Rialto, zeitweise auch Reiher Theater genannt. |
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Ausstattung |
Cinemascope (1956), Vierkanalton |
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Zur Architektur |
Heute präsentiert sich das Kino in seinem Kleid, welches es in den 50ern Jahren bekommen hat: Asymmetrische, mit Fliesen verkleidete, Fassade, vierflügelige, zurückliegende Eingangstür, Schaukasten, kleiner charakteristischer Leuchtschriftkasten. Vom Altbau erhalten: Attika und niedriges Mansardendach, eine neobarocke Gaube. Signifikante Kinofassade über mehrere Geschosse. Die Fassade zeigt über dem Kinoeingang im EG nur schlichte Wohn- oder Bürogeschosse. Der Saalbaukörper ist von der Straße aus nicht sichtbar. Der charakteristische Namenszug schmückt in Leuchtbuchstaben die Fassade. |
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Zustand |
Gut erhalten |
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Straße |
Vogelhüttendeich 72 (vor 1950: Nr. 72) / Vogelhüttendeich 30 (nach 1950: Nr. 30) |
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Bezirk |
4: Harburg |
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Stadtteil |
80: Wilhelmsburg |
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Inhaber |
Heinze, A. / Reger, S. (1961) / Richter, S. (1983) |
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Baujahr |
1913 |
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In Betrieb |
1913-1990 |
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Plätze |
275 |
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Allgemeines |
Geschlossen 1962 |
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Zustand |
Schlecht erhalten |
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Nutzung |
Sportstudio |
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Straße |
Kirchdorfer Straße 19 (1949) (vor 1953) / Kirchdorfer Straße 169 (nach 1953) |
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Bezirk |
4: Harburg |
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Stadtteil |
80: Wilhelmsburg |
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Inhaber |
Holthusen, W. |
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Baujahr |
1949 |
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In Betrieb |
1949-1962 |
Abb. 3. von Volker Reißmann steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.