Bunker-Tour 2001

 

                                                                                 

Für alle die nicht die Gelegenheit bekommen den Wilhelmsburger Bunker einmal von innen zu sehen habe ich hier ein paar Bilder aus der Dunkelheit ans Tageslicht geholt.

1. Die unteren Etagen sind bei der Sprengung sehr stark beschädigt worden, ein Aufstieg ist mit Vorsicht zu genießen. Von der Decke hängen große Betonbrocken, die teilweise nur noch an dünnen Stahlstreben hängen. Teilweise ist auch kein Fußboden mehr vorhanden, er befindet sich dann ein Stockwerk tiefer.

2. Diese Treppen haben auch schon bessere Tage gesehen

3. In den oberen Etagen ist der Fußboden noch vorhanden, es gibt jedoch viele Risse und Löcher im Boden. Die Zwischenwände aus Ziegelsteine sind zum größten Teil bei der Sprengung eingestürzt.

4. Wie diese Felge ins innere des Bunker gelangte wird wohl immer ein Rätsel bleiben

5. Das Haupttreppenhaus ist nicht mehr begehbar

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9. Von der Georg-Wilhelm Straße aus gesehen kann man diese Luke erkennen

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11. Durch die Sprengung eine deformierte Tür .................

12. ..........die einmal so aussah

13. Schutt liegt auf allen Etagen und Treppen

14. Die Terrasse gleicht einem Botanischen Garten, es wachsen hier Wildkirschen, Fliederbeeren und jede menge anderes Grünzeug

 15. Die Zwillings-Geschütze befanden sich innerhalb des Rondells und wurden bei "Entwarnung" mit den Rohren in die Aussparungen eingefahren, Rohre also in waagerechter Position.

 16. Die erkennbaren Nischen waren Munitionsbunker, aus denen die Munitions-
kanoniere (in vielen Flakbatterien waren es russische Kriegsgefangene) die
benötigte Munition zum Ladekanonier heranschafften.
Die Luftwaffenhelfer selbst waren alle im Einsatz, keineswegs suchten sie
Deckung in kleinen Nischen (das wäre als "Feigheit vor dem Feind" mit einem
Kriegsgerichtsverfahren geahndet worden), sie saßen auf ihrem Blechschemel,
den langen Wachmantel an, Gefechtshut auf (Stahlhelm), Ohrstöpsel in den
Ohren und damit beschäftigt, die übermittelten Werte "auf Deckung" zu bringen bzw. zu halten.

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Abbildung 1. - 16. von Peter Pforr steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.